Foto-Update: Podiumsdiskussion „Opfer! Täter! Volksverräter!“

Die Aufarbeitung geheimdienstlicher Archivbestände in Ostmittel- und Südosteuropa

DSC03156v.l.: Dr. Florian Kührer-Wielach, IKGS München (Moderation), Krisztián Ungváry (Zeithistoriker, Budapest), Uwe Kolbe (Autor, Hamburg), Ulrike Poppe (Bürgerrechtlerin, Brandenburger Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Potsdam), Radu Preda (Theologe, Präsident des Instituts für die Erforschung der Verbrechen des Kommunismus, Bucureşti/Bukarest),  Michaela Nowotnick (Literaturwissenschaftlerin, Berlin)

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Programm-Update

Erfreulicherweise konnten wir Dr. Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, den Länderbericht für Deutschland anstelle von Marianne Birthler, die leider verhindert ist, gewinnen. Hier ein Beitrag des Vortragenden aus der FAZ, der sich bereits 2011 mit unserer Thematik auseinandersetzt hat.

Tomáš Vilímek vom Institut für Zeitgeschichte, Praha/Prag, musste leider absagen. Er hat uns jedoch sein Paper mit dem Titel „Keine Überraschung zulassen! Einige Bemerkungen zu der staatssicherheitlichen Absicherung der Volkswahlen in der Tschechoslowakei in den 1970er und 1980er Jahren“ zur Verfügung gestellt. (Paper)

Internationale Konferenz

Aus den Giftschränken des Kommunismus

Methodische Fragen zum Umgang mit den Überwachungsakten in Südost- und Mitteleuropa

28. bis 30. April 2015, Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin

Was sagt der Inhalt einer Überwachungsakte tatsächlich über die kommunistische Epoche und ihre Akteure? Lassen sich Opfer- und Täterrollen immer eindeutig zuordnen? Wo endet die Aufarbeitung zum Wohle der Gesellschaft und wo beginnen persönliche Rachefeldzüge?

Die vom Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) und dem European Network Remembrance and Solidarity (ENRS) veranstaltete Konferenz widmet sich zentralen Fragen der Aufarbeitung kommunistischer Geheimdienstarchive in Ostmittel- und Südosteuropa.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird die öffentliche Podiumsdiskussion

Opfer! Täter! Volksverräter!

Die Aufarbeitung geheimdienstlicher
Archivbestände in Ostmittel- und Südosteuropa

sein, die am 28. April 2015 um 19 Uhr im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet.

Es diskutieren der Autor Uwe Kolbe (Hamburg), die Literaturwissenschaftlerin Michaela Nowotnick (Berlin), die Bürgerrechtlerin und Brandenburger Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur Ulrike Poppe (Potsdam), der Theologe und Präsident des Instituts für die Erforschung der Verbrechen des Kommunismus Radu Preda (Bukarest) und der Zeithistoriker Krisztián Ungváry (Budapest).